HABA_Energiesparen_PT

 

Die im Winter 2022/23 drohende Energiekrise hat die Hallenbad Luzern AG zu ersten Massnahmen bewegt. 

  • Badegäste werden vor Ort dazu angehalten, die Duschdauer möglichst kurz zu halten. 
  • Die automatische Laufdauer der Wandföhne wurde von 2 Minuten auf 1 Minute reduziert. 
  • Die Wassertemperatur in den beiden Sportbecken sowie Raumtemperatur im Bereich des Sprungturms wurde um 1 Grad reduziert.
  • Die maximale Warmwassertemperatur bei den Duschen wurde um 2 Grad gesenkt.
  • Die Betriebszeiten der Rutschbahn sowie die Attraktionen im Kinderplanschbecken werden auf das Zielpublikum optimiert.
  • Nicht betroffen von den Temperaturreduktion ist der Nichtschwimmerbereich.
  • Mit der Weihnachtsbeleuchtung können wir Energie sparen. 
    Medienmitteilung

 

 

Was kann ich als Badegast tun, um zu helfen? 

  • Kühler und weniger lang duschen.
  • Vor dem Baden kurz und gründlich duschen. Dadurch kann Frischwasser und Energie gespart werden.
  • Körperföhn nur kurz oder gar nicht benutzen.
  • Die Dusche kann bei nicht gebrauch per Knopfdruck gestoppt werden.

 

 

 

Hier findest du wertvolle Tipps und Strom und Energie zu sparen:

Licht löschen

Licht löschen, sobald man den Raum verlässt. Auch weniger hell (dimmen) spart Strom.

Raumtemperatur überprüfen

Mit jedem Grad geringere Raumtemperatur sinkt der Energieverbrauch um bis zu 6%. Es werden folgende Raumtemperaturen empfohlen:

Badezimmer 23-24°C
Wohn-/Aufenthaltsbereich 20-21°C
Schlafräume, Korridor 17-18°C

Geschirrspülen

Geschirrspüler stets füllen. Vorspülen ist meist unnötig, die Reste vorgängig abzuwischen genügt.

Wäsche

Halbvolle Waschmaschinen verschwenden Strom, deshalb nur volle Maschinen waschen. Oft kann aufs Vorwaschen verzichtet werde und 30°C können bereits ausreichen. Bei 40°C statt 60°C lässt sich rund 40% Strom sparen.

Kühlschrank/Gefrierfach

Die ideale Temperatur des Kühlschranks ist 6-7°C. Für das Gefrierfach sind es -18°C. Regelmässig (1-2x pro Jahr) abtauen hilft beim Stromsparen. Türen sollen dicht sein und Kühlschrank nicht lange offen lassen. Profi-Tipp: Gefriergut im Kühlschrank auftauen, so dient die Kälte dem Kühlen.

Richtig lüften

Ständig geöffnete Kippfenster verschwenden viel Energie und verbessern die Luftqualität nicht. Besser ist, 3- bis 4-mal am Tag mehrere Fenster für 5 bis 10 Minuten öffnen. Dadurch entweicht nur wenig Energie, und es gelangt viel frische und trockene Luft in die Räume. Kippfenster und ungenügendes Lüften können zudem Ursache für Schimmelbildung sein.

Wärme schützen/verteilen

Gegenstände oder Nachtvorhänge vor Heizkörpern (Radiatoren) behindern die Wärmeabgabe und es entsteht einen Mehrverbrauch. Wenn es kalt ist, ist es sinnvoll, die Rollläden/Fensterläden zu schliessen.

Standby-Geräte vom Strom nehmen

Geräte verschwenden im Standby-Modus viel Strom. Ein TV-Gerät im Standby-Modus verbraucht bis zu 100 kWh pro Jahr. Es lohnt sich also, Geräte bei Nichtgebrauch komplett vom Strom zu nehmen. Zum Beispiel, indem sie an einer gemeinsamen Stromleiste hängen, die sich mit einem Handgriff ausschalten lässt. Auch Stromschaltuhren nehmen die Geräte verlässlich vom Strom.

Kochen/Backen

Pfannen auf die passende Kochplatte stellen und Deckel verwenden. Hochwertige Pfannen nutzen den Strom besser. Ein Vorheizen beim Backofen ist meist überflüssig, die Gerichte müssen nur etwas länger im Ofen bleiben. Ofen vor Ende der Backzeit ausschalten und die Restwärme nutzten.

Badezimmer

Duschen spart gegenüber Baden bis zu 80% Wasser und Energie. Beim Zähneputzen das Wasser abschalten, pro 10 Sekunden laufen fast 1 Liter Wasser durch. Haare Lufttrocknen lassen, der Föhn ist ein grosser Stromfresser.